Bundesumweltminister Carsten Schneider sagt: Das Geld aus einem Sondertopf reicht, um Schulen, Kliniken und Pflegeheime besser vor Hitze zu schützen.
Du hast es vielleicht selbst gemerkt: Am letzten Wochenende war es in vielen Teilen Deutschlands 40 Grad heiß oder noch wärmer. Damit solche Hitzewellen für Menschen in Schulen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen weniger gefährlich werden, soll es zum Beispiel solarbetriebene Klimaanlagen geben. Die Grünen haben das in der Politik gefordert.
Umweltminister Carsten Schneider (SPD) sagt dazu im Radio: Der Bund hat den Bundesländern und Städten schon viel Geld gegeben – nämlich 100 Milliarden Euro aus einem besonderen Topf, dem „Sondervermögen Infrastruktur“. Dieses Geld wurde zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode für die nächsten Jahre bereitgestellt.
Schneider findet, das Geld reicht. Er sagt aber auch: Für den Hitzeschutz vor Ort sind die Länder und Kommunen zuständig. Der Bund kann einzelne Modellprojekte unterstützen, aber nicht alles dauerhaft bezahlen – dafür müsste man das Grundgesetz ändern.
