Ein großer Käfigkampf auf dem Rasen des Weißen Hauses hat für Aufregung gesorgt, weil eine Lichtshow einen Piloten im Anflug blendete.
Was ist passiert? In den USA wurde am 4. Juli das 250. Jubiläum der Unabhängigkeit gefeiert. Auf dem Rasen des Weißen Hauses fand ein UFC-Kampf statt, eine Veranstaltung namens "UFC Freedom 250". Insgesamt 14 Kämpferinnen und Kämpfer traten gegeneinander an. Über dem Käfig wurde eine 28 Meter hohe Metallkuppel namens "The Claw" aufgebaut, die mit einer hellen Lichtshow leuchtete. Das Event wurde nur bei Paramount+ gezeigt, einem Streaming-Dienst, der vom Multimillionär David Ellison geleitet wird. Insgesamt soll die Veranstaltung rund 60 Millionen US-Dollar gekostet haben.
Wer hilft oder hat reagiert? Schon am Abend vor dem Kampf hat ein Pilot, der auf den Flughafen Ronald Reagan Washington National Airport zuflog, eine Sicherheitsmeldung bei der Luftfahrtbehörde FAA gemacht. Er sagte, die Lichter seien "10 Mal schlimmer als jede Laser-Beleuchtungsshow" gewesen. In den USA ist es verboten, Flugzeuge mit einem Laser zu blenden. Außerdem wollte eine Organisation namens Public Integrity Project, die gegen Korruption arbeitet, den Kampf vor Gericht stoppen. Ein Anwalt sagte ESPN, es sei ein "schwerwiegender Missbrauch unserer heiligen Nationaldenkmäler zum privaten Vorteil". Der Versuch hat aber nicht geklappt.
