Eine Richterin in den USA hat entschieden, dass die Regierung Tafeln über Sklaverei und Klima in Nationalparks wieder aufstellen muss und Trumps Name vom Kennedy Center zu entfernen ist.
Stell dir vor, in einem Museum werden auf einmal Schilder abgebaut, weil sie der Regierung nicht passen. Genau das ist in den USA passiert: Auf Anweisung von Präsident Donald Trump wurden in Nationalparks Informationstafeln zu Themen wie Sklaverei und Klimawandel entfernt. Dagegen haben Historikerinnen, Umweltorganisationen und andere Verbände geklagt – und vor Gericht recht bekommen.
Die Richterin Angel Kelley in Boston war deutlich: Sie sagte, Geschichte könne man nicht ehrlich erzählen, wenn man bestimmte Gruppen einfach weglasse. Sie nannte es gefährlich, wenn die Regierung bestimme, was erzählt wird und was nicht. Wegen ihrer Entscheidung müssen die Tafeln bis zum 4. Juli 2026 wieder an ihrem Platz sein – genau 250 Jahre nach der US-Unabhängigkeitserklärung.
