In Offenbach haben die Abrissarbeiten der alten KWU-Türme begonnen, um Platz für ein modernes Wohnviertel mit über tausend Wohnungen, einem Park und extra Wohnraum für Studierende zu machen.

Stell dir vor, du kommst in eine Stadt und das Erste, was du siehst, sind drei riesige, leere graue Betontürme. Genau das war in Offenbach jahrelang der Fall. Die sogenannten „Geistertürme“ standen direkt an der Autobahn und waren nicht gerade eine schöne Begrüßung. Jetzt werden sie endlich abgebaut – Stockwerk für Stockwerk.

Der Abriss ist aber nur der Anfang. Auf dem riesigen freien Gelände baut die Wohnungsgesellschaft ABG das „Kaiserviertel“. Das wird ein ganz neuer Stadtteil mit vier modernen Gebäuden, die acht Stockwerke hoch sind. Das Besondere: Es gibt nicht nur hunderte normale Wohnungen, sondern auch ein spezielles Wohnheim für über 350 Studierende, also vielleicht bald für dich oder deine Freunde.

Die Planer denken auch voll an die Umwelt mit. Das alte Material von den Türmen wird nicht einfach weggeschmissen, sondern so viel wie möglich für die neuen Häuser wiederverwendet. Außerdem werden viele Dächer und Wände begrünt, damit es im Sommer nicht so heiß wird, und auf den Dächern wird Energie gewonnen. Ein großer Park am Wasser und ein zentraler Platz mit Bäumen, wo Regenwasser versickern kann, machen das Viertel perfekt zum Chillen.

Oberbürgermeister Felix Schwenke freut sich riesig, dass der unschöne Anblick endlich verschwindet. Er sagt, dass bis zum Jahr 2030 das ganze Viertel rund um den Kaiserlei ganz anders und viel schöner aussehen wird. Die ersten Leute können schon ab 2029 dort einziehen.

Warum ist das für dich wichtig?

Hier entsteht neuer Wohnraum, vielleicht auch für dich, wenn du später mal studierst, und es zeigt, wie Städte alte Flächen cool und umweltfreundlich neu nutzen können.