Ein Gericht in Washington hat entschieden, dass der Name von US-Präsident Donald Trump wieder von der Fassade des berühmten Kennedy Centers entfernt werden muss.
Das Kennedy Center ist ein großes Kulturhaus in der US-Hauptstadt Washington. Dort gibt es Theater, Tanz und Musik. Das Gebäude wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy benannt, der 1963 ermordet wurde. Im Dezember 2025 hatte ein neuer Vorstand, den Trump selbst eingesetzt hatte, Trumps Namen über dem von Kennedy an die Fassade gehängt. Viele Leute fanden das nicht in Ordnung, weil so ein Kulturhaus eigentlich neutral sein sollte.
Daraufhin hat die demokratische Kongressabgeordnete Joyce Beatty vor Gericht geklagt. Ein Bundesrichter gab ihr recht: Allein der Kongress dürfe den Namen des Hauses ändern, nicht der Präsident. Alle Einsprüche dagegen wurden abgelehnt. Die Geschäftsführung des Kennedy Centers bestätigte, dass Trumps Name inzwischen von der Fassade, der Website und aus allen Papieren entfernt wurde. Wegen eines Bauzauns und einer weißen Plane konnten Schaulustige die Arbeiten aber gar nicht richtig sehen.
