Ein Gericht in New York hat entschieden, dass Donald Trump der Journalistin E. Jean Carroll fünf Millionen Dollar Entschädigung zahlen muss.
Was ist passiert? Im Jahr 1996 hat E. Jean Carroll, eine bekannte Journalistin, Donald Trump in einem New Yorker Kaufhaus getroffen. Sie sagt, dass er sie dort sexuell angegriffen hat. Erst viele Jahre später, im Jahr 2019, hat sie darüber in einem Buch geschrieben. Damals hat Trump sie eine "Verrückte" genannt und ihr vorgeworfen zu lügen. 2023 hat eine Jury aus normalen Bürgerinnen und Bürgern entschieden, dass Trump Carroll fünf Millionen Dollar zahlen muss: zwei Millionen für den Übergriff und drei Millionen für seine beleidigenden Aussagen danach. Jetzt, im Juli 2026, hat ein Richter gesagt, dass das Geld endlich ausgezahlt werden muss.
Wer hilft? Das amerikanische Rechtssystem hat Carroll unterstützt. Eine Jury hat ihre Geschichte ernst genommen. Richter Lewis Kaplan hat dafür gesorgt, dass das Urteil wirklich umgesetzt wird. Auch andere Gerichte haben das Urteil überprüft und bestätigt. Carroll hat sich außerdem Hilfe von Anwältinnen und Anwälten geholt, die sich auf solche Fälle spezialisiert haben. Es gibt in den USA Organisationen, die Frauen nach sexuellen Übergriffen unterstützen, etwa mit Beratung oder Begleitung vor Gericht.
