Prinz Harry wollte eine britische Zeitung vor Gericht bringen – und hat verloren.

Was ist passiert? Prinz Harry und sechs andere bekannte Briten hatten den Verlag der «Daily Mail» verklagt. Sie warfen dem Verlag vor, mit verbotenen Methoden an private Infos gekommen zu sein – zum Beispiel durch Abhören von Telefonen oder den Einsatz von Privatdetektiven. Ein Richter in London hat die Klage jetzt abgewiesen. Er sagte: Es gibt nicht genug Beweise dafür, dass der Verlag wirklich so vorgegangen ist.

Wer hilft jetzt? Harry ist enttäuscht und sagt, das Gericht habe sich zu sehr für die Zeitung eingesetzt. Zusammen mit einer Mitklägerin hat er eine Erklärung veröffentlicht. Darin fordern sie, dass die Regeln für Medien in Großbritannien überprüft werden. Auch Organisationen für Pressefreiheit und Verbraucherschutz schauen sich den Fall genau an.

Was kannst du tun? Wenn du im Internet über Promis liest, überlege: Stimmt das alles? Welche Quellen werden genannt? Seriöse Medien nennen ihre Quellen und korrigieren Fehler. Du kannst dich informieren, wie Medien in deinem Land kontrolliert werden – das hilft dir, Nachrichten besser einzuordnen.