Bei der Triathlon-Weltmeisterschaft in Hamburg hat die deutsche Mixed-Staffel das Ziel Medaille knapp verfehlt und ist am Ende Fünfte geworden.
Beim großen Heimrennen traten Lisa Tertsch, Valentin Wernz, Franka Rust und Tim Hellwig für Deutschland an. Sie mussten zusammen ein Triathlon-Quartett bilden: Jeder und jede absolviert erst Schwimmen, dann Radfahren und dann Laufen. Am Ende stand Platz fünf. Das war 1:17 Minuten langsamer als das siegreiche Team aus Frankreich. Großbritannien holte Bronze, Ungarn Silber.
Los ging das Rennen gut: Lisa Tertsch wurde als Erste ins Wasser geschickt. Sie kämpfte sich beim Laufen an die Spitze und übergab mit einem kleinen Vorsprung an Valentin Wernz. Er konnte das hohe Tempo der anderen Favoriten aber nicht ganz halten und gab die Staffel als Vierter an Franka Rust weiter. Danach riss die Lücke endgültig auf. Tim Hellwig kämpfte im Schlussabschnitt, schloss aber nicht mehr zur Spitze auf.
Franka Rust sprach nach dem Rennen ehrlich über die Anstrengung: „Das waren die härtesten 20 Minuten meines Lebens. Ich habe versucht, bis zum Ende zu fighten.“ Bundestrainer Torben Hoffmeister lobte das Team trotzdem und meinte, sie hätten „lange mitgemischt, aber dann eine Lücke aufgemacht, die die anderen vier Nationen dann sehr gut genutzt haben“.
