Der tote Buckelwal „Timmy“ wird auf einer dänischen Insel untersucht, um herauszufinden, woran er gestorben ist – und ob die Rettungsaktion ihm mehr geschadet als genutzt hat.
Stell dir vor, du findest einen gestrandeten Wal am Strand. Genau das ist vor ein paar Wochen auf der Insel Poel in der Ostsee passiert. Der Buckelwal, den manche „Timmy“ oder „Hope“ nannten, war krank und schwach. Eine private Gruppe hat ihn dann mit viel Aufwand in einem Metallcontainer über das Meer transportiert und in der Nordsee freigelassen. Doch nur wenige Tage später wurde der Wal tot vor der dänischen Küste gefunden.
Jetzt kümmern sich viele Fachleute um den Fall. Die dänische Naturbehörde hat den Kadaver auf der Insel Anholt an Land gezogen. Tierärzte und Experten bereiten eine große Untersuchung vor, die Obduktion genannt wird. Dabei schauen sie ganz genau in den Körper des Wals, um die Todesursache zu finden. Sie suchen zum Beispiel nach Resten von Fischernetzen oder Plastik, die der Wal vielleicht verschluckt hat. Die Behörde hat den Bereich abgesperrt, damit niemand zu nah an das tote Tier herankommt und sich mit Keimen ansteckt.
