Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag für die österreichische Hotel- und Gastrobranche sind am Montag erneut gescheitert, nachdem die Arbeitgeberseite ihr Angebot von durchschnittlich drei Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung bekräftigte.

Verhärtete Fronten

Die Gewerkschaft vida lehnt das Angebot der Arbeitgeber weiterhin ab und fordert eine Reallohnerhöhung, die über der Inflationsrate liegt. Zusätzlich verlangt sie zwölf garantierte freie Sonntage pro Jahr sowie eine bezahlte Mittagspause. Die vida hatte zuvor eine Erhöhung von 3,8 Prozent gefordert und das nun erneut vorgelegte Drei-Prozent-Angebot vehement zurückgewiesen.