Auf einer kleinen dänischen Insel wird bald der Kadaver eines Buckelwals obduziert, um herauszufinden, woran er gestorben ist.

Was ist passiert? Der Buckelwal „Timmy“ ist vor mehr als zwei Wochen gestorben und sein Körper treibt seitdem im Meer. Jetzt wird er auf der Insel Anholt an Land gezogen. Forscher wollen ihn genau untersuchen. Das ist gefährlich, weil sich im Körper Gase gebildet haben – der Wal könnte dabei explodieren. Ein Experte vergleicht das mit dem Entschärfen einer Bombe.

Wer hilft? Der Biologe Peter Teglberg Madsen begleitet solche Untersuchungen seit 25 Jahren. Er und sein Team wissen genau, wie sie sicher arbeiten. Sie tragen Schutzkleidung und halten Abstand. Auch Tierärzte und Behörden sind vor Ort. Sie suchen im Körper nach Resten von Fischernetzen, denn oft sterben Wale, weil sie sich darin verfangen. Der Strand wird abgesperrt, damit niemand zu Schaden kommt.