Auf der dänischen Ferieninsel Anholt wurde am Samstag der Kadaver eines Buckelwals an Land gezogen, der dort seit Wochen im Wasser trieb.
Der tote Wal mit dem Namen „Timmy“ lag mehr als zwei Wochen im flachen Wasser vor einem beliebten Badestrand. Weil der Körper durch Verwesungsgase stark aufgebläht ist, warnten die Behörden davor, sich ihm zu nähern – es besteht die Gefahr, dass er platzt, und es gibt ein Infektionsrisiko. Ein erster Versuch, den Kadaver ins Meer zu schleppen, war gescheitert, deshalb wurde er jetzt mit einem Fahrzeug an Land gezogen.
In der kommenden Woche wollen Tierärzte und Forschende den Wal direkt am Strand untersuchen. Sie möchten herausfinden, woran er genau gestorben ist. Der Wal-Forscher Peter Teglberg Madsen hilft dabei und sucht mit seinem Team zum Beispiel nach Resten von Fischernetzen oder Plastik im Magen des Tieres. So eine Untersuchung hilft, in Zukunft andere Wale besser zu schützen.
