Im Steinbruch von St. Margarethen wird diesen Sommer Giacomo Puccinis „Tosca“ gespielt – mit viel Bühnenzauber und einer Frage.
Stell dir vor, eine Oper hat rund 70 Meter Platz zum Spielen. Genau das passiert gerade im Steinbruch von St. Margarethen im Burgenland. Auf der riesigen Freilichtbühne läuft „Tosca“ von Giacomo Puccini. Regisseur Thaddeus Strassberger zeigt eine Geschichte voller Drama: Es geht um die Sängerin Tosca, ihren Liebhaber Cavaradossi und den Polizeichef Scarpia – alles in der Zeit um 1800 in Rom, als es eine Revolution gibt.
Normalerweise ist „Tosca“ ein sogenanntes Kammerspiel: Wenige Figuren, enge Räume, große Gefühle. Auf der 70-Meter-Bühne geht das nicht so einfach – also füllt Regisseur Strassberger den Raum mit großen Bildern: Kirchenaltar, Märsche, Engelsburg.
Für die Musik sorgen Sänger wie Joyce El-Khoury als Tosca und Yongzhao Yu als Cavaradossi. Die Kritik sagt: Insgesamt kann die Aufführung durchaus Erfolg haben, weil das Werk vielen Leuten bekannt ist und eingängig klingt. Es ist aber auch schwierig, weil viele Zuschauer schon andere „Tosca“-Versionen kennen.
