Die britische Aufsichtsbehörde Ofcom prüft, ob die Video-App TikTok Kinder im Internet gut genug schützt.

Was ist passiert? Die britische Behörde Ofcom hat eine Untersuchung gegen TikTok gestartet. Sie will wissen, ob TikTok wirklich gut überprüft, wie alt die Nutzerinnen und Nutzer sind. TikTok ist eine kurze Video-App und gehört dem chinesischen Unternehmen ByteDance. Die App ist gerade bei jungen Leuten sehr beliebt. Ofcom hat in einem Bericht gesagt, dass TikTok das Alter eher rät, statt es richtig zu prüfen. Das findet die Behörde nicht wirksam genug. Wenn TikTok sich nicht an die Regeln hält, kann eine Strafe von bis zu 18 Millionen Pfund oder zehn Prozent des weltweiten Umsatzes drohen.

Wer hilft? Ofcom ist die Behörde in Großbritannien, die Medien und Telekommunikation überwacht. Sie achtet darauf, dass Online-Plattformen Kinder schützen. Ofcom hat schon früher Strafen gegen TikTok verhängt, zum Beispiel weil das Unternehmen Daten von Minderjährigen nicht richtig behandelt hat. Auch die Datenschutzbehörde ICO hat TikTok schon bestraft. TikTok hat gesagt, dass es mit Ofcom zusammenarbeitet und Inhalte passend zum Alter anbietet. Außerdem schreibt das britische Gesetz, der Online Safety Act, genau vor, wie Plattformen Kinder schützen müssen.