Expertinnen und Experten haben der EU-Kommission am Montag in Brüssel empfohlen, ein Mindestalter für Soziale Medien festzulegen – und zwar ab 13 Jahren, mit weiteren Stufen.

Was ist passiert? Eine Gruppe von Fachleuten hat der EU-Kommission am 13. Juli 2026 in Brüssel einen Bericht übergeben. Darin steht: Kinder unter 13 Jahren sollten Soziale Medien eigentlich nur kurz und mit Erwachsenen nutzen dürfen. Ab 13 soll der Zugang langsam mehr werden, manche Apps vielleicht erst ab 15 oder 16. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat gesagt: «Wir werden uns den Bericht sehr genau ansehen und nach dem Sommer einen Vorschlag vorlegen.» Das bedeutet: Es gibt noch kein neues Gesetz, aber die EU will bald einen Plan vorstellen.

Wer hilft? In Brüssel arbeiten Politikerinnen, Experten und Kinderärztinnen zusammen, um einen gemeinsamen Weg für alle 27 EU-Länder zu finden. In Österreich hat die Regierung bereits ein Verbot für unter 14-Jährige angekündigt. In Großbritannien plant Premierminister Keir Starmer ein Verbot für unter 16-Jährige, und Australien hat Ende 2025 als erstes Land weltweit Soziale Medien für unter 16-Jährige gesperrt. Auch Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) in Deutschland unterstützt ein Verbot für unter 13-Jährige.