In Teilen von Texas fallen seit Tagen heftige Regenmengen, Flüsse treten über die Ufer und mindestens zwei Menschen sind gestorben.

Was ist passiert? Im Westen des US-Bundesstaates Texas regnet es seit Donnerstag extrem stark. Der Nueces River, der durch die Gegend um Uvalde fließt, führt laut Behörden doppelt so viel Wasser wie die Niagarafälle. Dutzende Countys sind betroffen, Straßen stehen unter Wasser und Häuser werden weggerissen. Gouverneur Greg Abbott nennt die Lage ein „historisches Hochwasserereignis" und sagt, dass die Wasserstände in der Nacht weiter steigen können.

Wer hilft? Rettungsteams aus Texas sind im Dauereinsatz: Sie fahren mit Booten und Hubschraubern in überschwemmte Gebiete und holen Menschen von Dächern und aus Autos. Bis jetzt haben sie mehr als 230 Menschen in Sicherheit gebracht. Der Nationale Wetterdienst warnt rund um die Uhr vor neuen Überschwemmungen und gibt über Radio, Apps und Sirenen Entwarnungen oder Warnungen heraus. In Schulen und Gemeindehallen sind Notunterkünfte geöffnet, in denen Betroffene trockene Kleidung, Essen und ein Bett finden.