Wissenschaftler haben nachgerechnet, wie viel vom Tankrabatt wirklich bei den Autofahrerinnen und Autofahrern gelandet ist – das Ergebnis fällt je nach Region unterschiedlich aus.

Stell dir vor, der Staat senkt eine Steuer um 16,7 Cent pro Liter Benzin oder Diesel. Eigentlich sollten die Spritpreise an der Tankstelle dann genau um diesen Betrag sinken. Genau das war beim Tankrabatt geplant, der Ende Juni 2026 ausläuft. Die Monopolkommission – ein Expertengremium, das die Bundesregierung berät – hat jetzt nachgeschaut, was wirklich passiert ist.

Das Ergebnis: Von den 16,7 Cent kamen je nach Kraftstoff nur etwa 15 bis 16 Cent bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an. Klingt erstmal nach wenig Unterschied. Aber insgesamt hat der Tankrabatt den Staat 1,6 Milliarden Euro gekostet. Rechnet man das hoch, blieben laut Monopolkommission zwischen 100 und 200 Millionen Euro bei den Mineralölkonzernen hängen – also bei den großen Ölfirmen.