Yang Shuang-zi hat den International Booker Prize für ihren Roman 'Taiwan Travelogue' gewonnen.
Der Roman spielt in den 1930ern in Taiwan, als Japan das Land besetzte. Es geht um zwei Frauen: eine japanische Autorin und eine taiwanesische Übersetzerin. Sie verlieben sich, aber die politische Lage macht ihre Beziehung schwierig.
Der International Booker Prize ist einer der wichtigsten Literaturpreise der Welt. Yang teilt sich das Preisgeld von 50.000 Pfund mit ihrer Übersetzerin.
Yang sagte bei der Preisverleihung: 'Die Literatur kann sich von Grund auf nicht von der Politik lösen'. Sie glaubt, dass Bücher die Welt verändern können.
Auf der Shortlist waren auch zwei deutsche Autoren, aber Yang hat gewonnen. Ihr Buch zeigt, wie Liebe und Politik sich beeinflussen.
