An zehn Standorten in Deutschland hat die Bundeswehr ihre Türen geöffnet – und über 300.000 Menschen sind gekommen, um Soldatinnen und Soldaten, Fahrzeuge und Flugzeuge aus der Nähe zu sehen.
Stell dir vor, du stehst direkt vor einem riesigen Transportflugzeug oder neben einem Panzer und kannst Soldatinnen und Soldaten Löcher in den Bauch fragen. Genau das war am Tag der Bundeswehr möglich. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat gesagt: "Daran sieht man: Das Interesse ist enorm." Bis zum Mittag waren schon 100.000 Leute da, am Nachmittag sogar rund 307.000. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 waren es insgesamt ungefähr 280.000 – also wurde der alte Rekord locker gebrochen.
Mit dabei waren auch Bundeskanzler Friedrich Merz und der Minister selbst. Merz war am Flughafen Laage bei Rostock, wo Eurofighter-Pilotinnen und -Piloten ausgebildet werden. Pistorius besuchte die Bundeswehr-Uni in Neubiberg bei München. Dort gab es nicht nur Vorlesungen und Infos zum Studium, sondern auch Fallschirmsprünge und Militärfahrzeuge zu sehen. In Weißenfels in Sachsen-Anhalt stand der Sanitätsdienst im Mittelpunkt – also die medizinische Seite der Bundeswehr. Der Minister sagte dort: "Wir bekommen gezeigt, dass es mehr ist als Salben verteilen und Pflaster aufkleben."
