Die Bundeswehr hat am Samstag an zehn Orten in Deutschland ihre Kasernen und Stützpunkte für Besucherinnen und Besucher geöffnet, und Verteidigungsminister Boris Pistorius war in Weißenfels zu Gast.

Stell dir vor, du kannst einmal in eine richtige Kaserne reinschauen, mit Soldatinnen und Soldaten reden und große Fahrzeuge und Flugzeuge aus der Nähe sehen. Genau das war am Samstag in ganz Deutschland möglich: Der Tag der Bundeswehr öffnete zehn Standorte für alle. In Weißenfels in Sachsen-Anhalt lag der Schwerpunkt auf dem Sanitätsdienst, also der medizinischen Seite der Bundeswehr. Verteidigungsminister Boris Pistorius kam extra dorthin, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Wir reden hier über das, was die Soldatinnen und Soldaten machen, was ihr Auftrag ist und wofür sie da sind“, sagte er. Seiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Bundeswehr sich zeigt, weil die meisten Kasernen im Alltag nicht öffentlich zugänglich sind. Bundesweit waren bis 15 Uhr rund 307.000 Besucherinnen und Besucher gezählt worden, im Vorjahr waren es insgesamt rund 280.000.