Ein besonders starker Taifun bewegt sich auf die US-Inseln Guam und die Nördlichen Marianen zu und bringt schwere Stürme, Regen und hohe Wellen.
Was ist passiert? Der US-Wetterdienst NWS hat am Sonntag vor dem Supertaifun "Bavi" gewarnt. Der Sturm sollte am Montag über die Inselgruppen im Pazifik ziehen. Es werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 315 Kilometern pro Stunde erwartet, das entspricht der höchsten Hurrikan-Stufe. Außerdem kann es stark regnen und meterhohe Wellen geben. Insgesamt leben rund 210.000 Menschen auf Guam und den Nördlichen Marianen. Die Feiern zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit wurden deshalb abgesagt.
Wer hilft? Die Behörden haben den Notstand ausgerufen. Das bedeutet: Es gibt mehr Geld für Rettung und Aufräumen, und Helfer können schneller anreisen. Auf den Inseln wurden Evakuierungszentren geöffnet, also sichere Häuser, in denen Menschen Schutz suchen können. Viele Bewohner verrammeln ihre Häuser und Geschäfte mit Holzplatten, damit Fenster und Türen dem Sturm standhalten. Der Wetterdienst informiert laufend über Radio, Apps und soziale Medien über die neueste Lage.
