Südkorea plant riesige Investitionen in Computerchips und Künstliche Intelligenz und will damit zur weltweit führenden Tech-Nation aufsteigen.
Was ist passiert? Der Präsident von Südkorea, Lee Jae-myung, hat Ende Juni 2026 ein riesiges Investitionsprogramm vorgestellt. Zusammen mit den beiden Chip-Riesen Samsung und SK Hynix will das Land in den nächsten zehn Jahren umgerechnet rund 1,3 Billionen US-Dollar in die Halbleiter- und KI-Industrie stecken. Geplant sind unter anderem neue, große Chipfabriken im Südwesten des Landes sowie moderne KI-Rechenzentren.
Was bedeutet das konkret? Computerchips stecken in Smartphones, Laptops, Spielkonsolen und Autos. Besonders gefragt sind derzeit spezielle Speicherchips, die in KI-Anwendungen gebraucht werden. SK Hynix ist bei diesen sogenannten HBM-Chips sogar der wichtigste Lieferant für den Chip-Riesen Nvidia. Mit den neuen Investitionen soll diese Spitzenposition ausgebaut werden.
