Am Freitag sind schwere Gewitter über Sachsen-Anhalt, Sachsen und Teile Brandenburgs hinweggezogen – Feuerwehr und Rettungsdienste mussten viele Einsätze fahren.

Der Deutsche Wetterdienst hatte vor schweren Gewittern mit Hagel, Starkregen und Sturmböen gewarnt. Am Nachmittag zogen die Gewitter dann vom Westen über den Süden bis in den Osten der Region. Dabei wurden Bäume umgerissen, Äste abgebrochen und Keller liefen voll Wasser.

In Leipzig rückte die Feuerwehr zu zwölf Einsätzen aus. Besonders in den Stadtteilen Grünau und Schönau fielen Bäume um. Auch in Dresden, Chemnitz und Zwickau gab es einzelne Einsätze wegen herabstürzender Äste. In Ostsachsen blieb es dagegen ruhig.

Am Kulkwitzer See bei Leipzig mussten zwei Stand-up-Paddler gerettet werden, weil sie den starken Wind unterschätzt hatten. Sie konnten nicht mehr allein ans Ufer zurück und wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.