Eine neue Umfrage zeigt: Wenn Firmen Sportevents unterstützen, finden die meisten Leute das gut für deren Image.
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum überall auf den Fußballtrikots Logos prangen oder im Stadion riesige Werbebanner hängen? Das hat einen Grund: Firmen bezahlen dafür, dass ihr ihre Marke seht. In Österreich hat jetzt das Meinungsforschungsinstitut Imas 1000 Leute ab 16 Jahren dazu befragt, und das Ergebnis ist ziemlich klar.
Zwei Drittel der Befragten – also rund 66 von 100 – glauben, dass so ein Sponsoring dem Image einer Marke hilft. Das heißt: Wenn eine Bank oder ein Getränkehersteller ein Turnier unterstützt, denken viele Leute positiver über die Firma. Der bekannteste WM-Sponsor ist Coca-Cola: 84 von 100 fußballbegeisterten Befragten kennen die Marke als Sponsor. Auch Marken von Sportartikeln, Getränken und Banken werden laut der Umfrage am häufigsten mit Fußball-Sponsoring verbunden.
Insgesamt stecken Firmen in Österreich viel Geld in Sportsponsoring: Im Jahr 2025 waren es rund 1,67 Milliarden Euro, also ungefähr so viel wie im Jahr davor. Den größten Teil davon gibt das Fernsehen aus, etwa 70 Prozent des Werbewerts entfallen auf TV-Übertragungen, rund 12 Prozent auf Online-Bilder. Eine Marke, die in der Liste der größten Sponsoren weit oben steht, ist Raiffeisen mit 22,4 Millionen Euro Bruttowerbewert.
