Der Chef der Salzburg AG will, dass Stromnetze und Speicher in Österreich schneller ausgebaut werden, damit mehr Wind- und Sonnenstrom genutzt werden können.
Stell dir vor, immer mehr Häuser in Österreich bekommen Strom aus Wind und Sonne. Dafür braucht es neue Leitungen, die den Strom transportieren, und große Speicher, die ihn zwischenspeichern, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. Der Chef der Salzburg AG, Michael Baminger, sagt: Wir müssen dabei schneller werden.
Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup unter 1.000 Personen zeigt, dass die Menschen in Österreich das ähnlich sehen. 57 Prozent finden, dass die Stromleitungen ausgebaut werden müssen. Nur 5 Prozent meinen, dass gar nichts investiert werden muss. 28 Prozent sagen: Das, was wir haben, reicht erst einmal.
Baminger sagt aber auch: Nicht alle sind begeistert. Manche finden Windräder einfach nicht schön, auch wenn man sie vorher genau erklärt. Deshalb will er weiter mit den Leuten reden. Eine gute Idee, denn am Ende betrifft uns die Energiewende alle.
