In Reutlingen ist in Teilen der Stadt der Strom ausgefallen – die Polizei ermittelt, ob jemand den Ausfall absichtlich ausgelöst hat.

Was ist passiert? In der Nacht auf Montag ist in Teilen von Reutlingen plötzlich der Strom weggeblieben. Am Mittag hatten etwa 7.600 Haushalte immer noch keinen Strom – auch das Krankenhaus der Stadt war betroffen. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass jemand den Ausfall absichtlich herbeigeführt hat. Sie prüft, ob das ein normaler Brandanschlag war oder sogar ein terroristischer Akt. Reutlingens Bürgermeister Thomas Keck sagte: "Wir müssen uns verteidigen – wir wissen noch nicht, gegen wen."

Wer hilft? Viele Menschen und Behörden arbeiten zusammen, damit die Lage nicht schlimmer wird. Eine spezielle Polizeieinheit (Einsatzhundertschaft) patrouilliert nachts durch die betroffenen Stadtteile, damit sich die Menschen sicherer fühlen. Energieversorger wie EnBW und der Netzbetreiber TransnetBW prüfen, wie sie das Stromnetz stabil halten können. Krankenhäuser, Pflegeheime und das Landeskriminalamt in Stuttgart-Bad Cannstatt haben Notstromaggregate, damit wichtige Geräte weiterlaufen.