In Reutlingen hat in der Nacht ein Umspannwerk gebrannt, Zehntausende Menschen waren zeitweise ohne Strom.

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es im Umspannwerk Reutlingen-West gebrannt. Das ist eine Art große Verteilerstation für Strom. Durch den Brand fiel in Teilen der Stadt für mehrere Stunden der Strom aus. Rund 30.000 Menschen waren betroffen, Stunden später hatten etwa 7.600 Haushalte noch keinen Strom zurück. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, das bedeutet, sie schaut in alle möglichen Richtungen und schließt noch nichts aus.

Nach dem Brand ist der Verfassungsschutz eingeschaltet. Das ist eine Behörde, die in Deutschland Gefahren für die Demokratie beobachtet. Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg tauscht sich eng mit der Polizei aus, um den Fall aufzuklären. Auch ein Sprecher von Netze BW, dem Betreiber des Umspannwerks, sagte, es gibt Hinweise auf Brandstiftung, also darauf, dass jemand das Feuer absichtlich gelegt hat. Bisher wurde aber noch kein Bekennerschreiben gefunden, also kein Text, in dem sich jemand zu der Tat bekennt.