In Stuttgart stand am Samstagabend der Keller eines neunstöckigen Hauses in Flammen – sechs Menschen, darunter ein Kind, wurden wegen Verdacht auf Rauchvergiftung versorgt.
Was ist passiert? Im Keller eines neunstöckigen Wohnhauses in Stuttgart brach am späten Samstagabend ein Feuer aus. Dichter Rauch breitete sich über das Treppenhaus und durch Lichtschächte ins Freie aus. Viele Bewohnerinnen und Bewohner saßen plötzlich in ihren Wohnungen fest, weil der Fluchtweg durch den Rauch versperrt war. Einige machten an Fenstern und Balkonen auf sich aufmerksam, damit die Retter sie sehen konnten. Die Feuerwehr ging zunächst davon aus, dass sechs Menschen eine Rauchgasvergiftung erlitten haben könnten, darunter ein Kind.
Wer hat geholfen? Die Feuerwehr war mit vier Atemschutztrupps im Einsatz, die den Brand im Keller löschten. Gleichzeitig kontrollierten weitere Einsatzkräfte das Gebäude von außen mit zwei Drehleitern – das sind die großen Leiterwagen, die man auch von Bränden aus dem Fernsehen kennt. Über diese Leitern wurden die Menschen in den oberen Stockwerken betreut. Nach dem Löschen wurde das Haus belüftet und mit Messgeräten auf mögliche Schadstoffe geprüft. Mehrere Kellerräume mussten ausgeräumt werden, um versteckte Glutnester zu finden, die noch nachglühen können. Erst danach konnten die Bewohner zurück in ihre Wohnungen.
