Die EU hat gegen die Shopping-App AliExpress eine hohe Strafe verhängt, weil dort verbotene Produkte verkauft wurden – und China findet das gar nicht gut.
Was ist passiert? Die EU-Kommission hat der Online-Plattform AliExpress eine Strafe von 550 Millionen Euro auferlegt. Der Grund: Auf der Plattform wurden Produkte verkauft, die in der EU eigentlich verboten sind – zum Beispiel gefälschte Kleidung, unsichere Spielzeuge und gefährliche Kosmetik. Die EU sagt, dass AliExpress nicht genug getan hat, um diese Produkte zu entfernen. Manche Verkäufer wurden laut EU gar nicht richtig bestraft.
Wer hilft? China hat sich sofort hinter AliExpress gestellt. Das chinesische Handelsministerium in Peking sagt, die EU solle chinesische Unternehmen nicht benachteiligen. China kündigte an, den Konzern Alibaba, dem AliExpress gehört, rechtlich zu unterstützen. Gleichzeitig achtet die EU-Kommission in Brüssel darauf, dass Online-Plattformen die europäischen Verbraucherschutzregeln einhalten – sie will verhindern, dass gefährliche Produkte an Käuferinnen und Käufer in Europa gelangen.
