Ein Gericht in Österreich hat entschieden: Die geplante Straße „Spange Wörth" darf gebaut werden – aber nur unter bestimmten Regeln für den Naturschutz.
Was ist passiert? Das Bundesverwaltungsgericht hat am Mittwoch entschieden, dass die Straße „Spange Wörth" gebaut werden darf. Diese Straße soll St. Pölten im Südwesten entlasten und ist etwa 1,69 Kilometer lang. Viele Menschen haben dagegen protestiert, vor allem Umweltgruppen und Anwohner. Sie fanden, dass die Natur zu wenig geschützt wird. Insgesamt 41 Parteien haben sich vor Gericht beschwert. Das Verfahren hat mehr als sechs Jahre gedauert.
Wer hilft jetzt? Die Umweltorganisationen beobachten das Projekt weiter genau. Sie achten darauf, dass die Firma Asfinag – das ist die Firma, die Österreichs Autobahnen baut – die Auflagen des Gerichts einhält. Zum Beispiel muss die Firma Ausgleichsflächen schaffen, damit Vögel wie der Mittelspecht genug Lebensraum haben. Das Gericht hat gesagt, dass die Natur mit diesen Maßnahmen geschützt werden kann.
