In Österreich gibt es Zoff um eine neue EU-Regel, die für faire Bezahlung sorgen soll – die NEOS finden, sie ist noch nicht gut genug.

Stell dir vor, du arbeitest in einer Firma und findest heraus, dass deine Kollegin für den gleichen Job weniger Geld bekommt, nur weil sie eine Frau ist. Genau das will eine neue EU-Richtlinie verhindern. Sie heißt Lohntransparenzrichtlinie und soll eigentlich ab 7. Juni in ganz Europa gelten. Aber in Österreich hakt es gerade gewaltig.

Die NEOS, eine Partei in der österreichischen Regierung, sagen: So wie die Regel jetzt ist, bringt sie zu viel Papierkram und zu wenig echte Veränderung. Ihr Wirtschaftssprecher Markus Hofer meint, wenn man die Richtlinie jetzt in letzter Minute durchdrückt, wäre das 'ein Pfusch mit Ansage' – also etwas, das von Anfang an schiefgehen muss. Die NEOS wollen, dass die EU-Kommission eine Pause einlegt und die Regel nochmal verbessert.