Ein früherer DFB-Chef warnt: Wenn Jürgen Klopp neuer Bundestrainer wird, könnte der Brause-Konzern Red Bull zu viel Macht im deutschen Fußball bekommen.

Stell dir vor, dein neuer Trainer arbeitet eigentlich für eine große Firma. Diese Firma sponsert überall im Sport – Vereine, Ligen, Wettkämpfe. Genau darüber wird gerade in Deutschland diskutiert. Es geht um Jürgen Klopp. Er ist gerade Chef für globalen Fußball bei Red Bull. Der Getränkekonzern hat ihn bis 2029 unter Vertrag. Jetzt soll er vielleicht Bundestrainer werden, also Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft.

Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger findet das keine gute Idee. Er sagt: "Red Bull will Macht gewinnen im Sport." Er hat Angst, dass die Firma über Klopp zu großen Einfluss auf den deutschen Fußball bekommt. Klopp hätte dann zwei Chefs: einmal Red Bull, das mit ihm Geld verdienen will, und einmal den DFB, der die beste Leistung für Deutschland sehen will. Das kann sich beimischen.