Mehrere große internationale Glücksspiel-Firmen haben Kritik an den neuen Lizenz-Regeln in Österreich geübt – und wollen trotzdem auf den Markt.

In Österreich wird gerade über neue Regeln für Glücksspiel-Anbieter diskutiert. Glücksspiel bedeutet zum Beispiel Lotterien, Online-Casinos oder Spielautomaten. Firmen wie Bet-at-home, Entain und Kaizen Gaming finden einige dieser Regeln nicht gut und haben sich in einer offiziellen Stellungnahme beschwert.

Ein wichtiger Punkt ist die Übergangsfrist. Firmen, die sich bisher nicht an die Regeln gehalten haben, sollen ab Anfang 2027 für mindestens neun Monate in Österreich pausieren, bevor sie eine Lizenz bekommen. Das finden die Firmen unfair, weil unklar sei, bis wann genau alle Bedingungen erfüllt sein müssen. Auch die hohen Abgaben von 45 Prozent auf die Einsätze sind ein Streitthema.

Es gibt aber auch Dinge, die gut funktionieren. Der österreichische Betriebsrat der Casinos Austria hat darauf hingewiesen, dass mit den neuen Regeln rund 200 Arbeitsplätze geschützt werden. Zwei andere Firmen – Brightstar und FDJ United – sind mit den Plänen zufrieden und wollen in Österreich aktiv werden. Am Ende wird die Regierung entscheiden, welche Änderungen noch eingebaut werden.