Sieben EU-Länder wollen, dass ab 2035 keine neuen Autos mit Verbrenner mehr verkauft werden dürfen – Deutschland ist dagegen.
Stell dir vor, du kaufst dir 2035 ein neues Auto – darf das noch einen Benzin- oder Dieselmotor haben? Darüber streiten gerade die EU-Länder. Sieben Staaten, darunter Frankreich, Spanien, die Niederlande, Dänemark, Portugal, Luxemburg und Schweden, haben einen Brief geschrieben. Sie wollen, dass das geplante Verbot von neuen Verbrenner-Autos ab 2035 bleibt. Sie finden: Wer daran rüttelt, macht einen 'strategischen Fehler'.
Hintergrund: Die EU-Kommission, also die Behörde, die in der EU Gesetze vorschlägt, hatte im Dezember 2025 auf Druck von Deutschland einen anderen Plan vorgestellt. Demnach sollen Autohersteller ihre CO2-Emissionen (das sind Treibhausgase, die das Klima aufheizen) bis 2035 nicht mehr um 100 Prozent senken, sondern 'nur' noch um 90 Prozent im Vergleich zu 2021. Die restlichen 10 Prozent dürften sie mit anderen Maßnahmen ausgleichen. Damit wäre das Verbot für reine Verbrenner faktisch vom Tisch.
