Heftiger Regen hat in der Wiener Albertina für einen kleinen Wassereinbruch gesorgt – doch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben schnell gehandelt.

Am Freitag, dem 17. Juli, hat ein starkes Gewitter in Wien einen kurzen Wassereintritt in der Albertina ausgelöst. Das Wasser ist in den Eingangsbereich der Propter Homines Halle gelaufen. In diesem Bereich hängen normalerweise ungefähr zehn Bilder, darunter Werke von Marie Christine, einer Mitbegründerin des Museums.

Damit die Kunstwerke sicher bleiben, hat das Team der Albertina sofort reagiert. Sensoren auf dem Dach haben den Wassereintritt früh gemeldet, und das Personal hat die betroffenen Bilder vorsorglich abgenommen. „Zu keinem Zeitpunkt waren Kunstwerke gefährdet“, hat das Museum dazu erklärt. Schäden an den Werken hat es nicht gegeben.

Bereits im Jahr 2009 hatte es in der Albertina einen Wassereinbruch gegeben, damals im Tiefenspeicher. Seitdem wurden viele Schutzmaßnahmen umgesetzt, zum Beispiel zusätzliche Türen für schnellen Zugang und ein Wasserabführsystem in den Mauern. Diese Vorbereitung hat am Freitag geholfen, die Lage rasch unter Kontrolle zu bringen.