Ein heftiges Gewitter hat am 21. Juni 2026 Teile von Berlin und Brandenburg lahmgelegt – die Feuerwehr musste zu rund 160 Einsätzen ausrücken.
Was ist passiert? Am Mittag zog ein schweres Gewitter mit Sturmböen und Platzregen über Berlin hinweg. Innerhalb kurzer Zeit standen viele Keller unter Wasser, Kanäle liefen über und Bäume stürzten um. Auch Teile der S-Bahn mussten zwischen Gesundbrunnen, Wedding und Friedrichstraße für etwa zwei Stunden stillgelegt werden. Große Feste wie das Fête de la Musique mit rund 300 Bühnen, Sommerfeste im Kiez und das Tennis-Turnier in Grunewald wurden unterbrochen, Besucherinnen und Besucher am Reichstag suchten Schutz vor dem Regen.
Wer hilft? Die Berliner Feuerwehr war mit vielen Wagen und zusätzlich alarmierten freiwilligen Wehren im Dauereinsatz. Die Regionalleitstelle Nordost koordinierte die Einsätze, die Bahn informierte auf Anzeigetafeln über alternative Verkehrsmittel und nahm die Strecken nach rund zwei Stunden wieder in Betrieb. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vorher vor schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel gewarnt und die Warnungen später wieder aufgehoben. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, größere Unglücke seien nicht passiert.
