Am Sonntag sind in Wien zwei Männer beim Baden in der Alten Donau ums Leben gekommen. Einsatzkräfte und Rettungsorganisationen geben Tipps, wie man sich beim Schwimmen besser schützt.
Am Sonntag hat sich in Wien an der Alten Donau im Bereich des Gänsehäufels Schlimmes ereignet: Zwei Männer – 39 und 23 Jahre alt – sind beim Baden gestorben. Beim ersten Unfall ist ein Schwimmer am Nachmittag in Not geraten und untergegangen, seine Frau hat sofort die Rettung gerufen. Beim zweiten Unfall ist am Abend ein junger Mann von einem Partyboot ins Wasser gefallen. Taucher der Berufsfeuerwehr Wien haben beide aus dem Wasser geborgen, aber Wiederbelebung hat leider nicht mehr geholfen.
Viele Helferinnen und Helfer waren im Einsatz: die Berufsfeuerwehr Wien mit Tauchern, die Wiener Berufsrettung, eine Notärztin und das Akutbetreuung-Team, das sich um Angehörige und Freunde der Opfer gekümmert hat. Die Rettungsschwimmerin Karmen Kreidl von der Wiener Wasserrettung erklärt, warum gerade die ersten heißen Sommertage gefährlich sind: Die Luft ist dann über 30 Grad warm, aber das Wasser ist noch viel kälter. Springt man überhitzt ins kalte Wasser, passieren im Körper plötzlich viele Dinge – das Herz kann Probleme bekommen.
