Ein heftiges Gewitter hat am Dienstag in Kärnten für Chaos gesorgt, doch Feuerwehr, Polizei und Bergrettung konnten schnell helfen.

Was ist passiert? In Kärnten hat am Dienstag ein starkes Gewitter mit viel Regen und Sturmböen gewütet. Dadurch sind im ganzen Bundesland 76 Feuerwehreinsätze nötig geworden, vor allem weil Bäume umgestürzt sind und Straßen unter Wasser standen. Auf der B100 bei Villach hat eine Autofahrerin beim Überholen die Kontrolle verloren und ist frontal in ein anderes Auto geprallt, in dem eine Familie mit zwei kleinen Kindern saß. Alle Insassen und Insassinnen wurden verletzt und ins Spital gebracht.

Wer hat geholfen? In beiden Fällen waren Rettungskräfte schnell vor Ort. Ersthelfer haben die Kinder aus dem Auto geholt und Erste Hilfe geleistet, die Feuerwehr hat Eingeklemmte mit schwerem Gerät befreit und Verletzte mit Rettungswagen und Hubschrauber ins LKH Villach gebracht. Am Weissensee haben ein Alpinpolizist und ein Bergretter eine vierköpfige Familie, die bei einem Gewitter auf einem rutschigen Steig in Bergnot geraten war, sicher ins Tal begleitet.

Was kannst du tun? Wenn du im Sommer in den Bergen wanderst, schau dir vorher die Wettervorhersage genau an und brich bei aufziehendem Gewitter lieber frühzeitig ab. Feste Schuhe statt Sandalen können auf nassen, steilen Wegen den entscheidenden Unterschied machen. Und im Straßenverkehr gilt: Bei Starkregen langsamer fahren, genug Abstand halten und riskante Überholmanöver vermeiden.