In Tirol ist mitten in der Nacht ein Einfamilienhaus in Vollbrand geraten, doch die vierköpfige Familie hat es rechtzeitig nach draußen geschafft.

Was ist passiert? In der Nacht auf Mittwoch, den 8. Juli 2026, ist ein Einfamilienhaus in Vögelsberg bei Wattens in Tirol in Brand geraten. Eine Mutter ist kurz vor Mitternacht von einem Knistern aufgewacht. Ihr Mann hat die Tür geöffnet, und Flammen sind ihm entgegengeschlagen. Die Eltern haben ihre zwei kleinen Kinder – ein Mädchen (1) und einen Buben (2) – sofort auf den Arm genommen und sind über den Kellerausgang ins Freie geflüchtet. Das Haus brannte komplett aus, auch zwei Autos davor.

Wer hat geholfen? Rund 130 Feuerwehrleute aus Wattens und umliegenden Gemeinden waren im Einsatz. Weil das Haus weit oben am Berg auf etwa 1.200 Metern Seehöhe und nur über eine enge Straße erreichbar ist, mussten sie lange Wasserschläuche verlegen – die Wasserstellen waren eineinhalb bis zwei Kilometer entfernt. Mit einer Drohne haben sie den nahen Wald beobachtet, damit das Feuer nicht auf Bäume oder ein Nachbarhaus übergreift. Die Frau und die Kinder wurden vorsorglich ins Krankenhaus in Innsbruck gebracht, ebenso ein Feuerwehrmann mit Verdacht auf Rauchvergiftung.