Die Kette Starbucks hat in Südkorea aus Versehen an einen sehr traurigen Tag erinnert – und schickt ihre Mitarbeiter jetzt in eine Schulung.
Was ist passiert? Am 18. Mai 2026 wollte Starbucks in Südkorea besondere Becher aus Metall verkaufen. Das Problem: Der 18. Mai ist in Südkorea ein sehr wichtiger Gedenktag. 1980 haben mutige Menschen in der Stadt Gwangju für mehr Demokratie demonstriert. Die damalige Militärregierung hat die Proteste brutal gestoppt – auch mit Panzern. Die Becher hießen "SS Tank". Das englische Wort "tank" kann aber nicht nur "Behälter" bedeuten, sondern auch "Panzer". Viele Menschen in Südkorea fanden das deshalb geschmacklos und sehr verletzend.
Wer hilft jetzt? Die Chefs von Starbucks haben schnell reagiert. Der Chef von Starbucks Korea musste gehen. Auch der Chef der Firma Shinsegae, die Starbucks in Südkorea betreibt, hat sich im Fernsehen entschuldigt. Am 22. Juni machen alle Filialen in Südkorea schon um 15 Uhr zu, damit alle Mitarbeiter eine Schulung zum Thema Geschichte und Respekt bekommen. Damit soll so ein Fehler nicht nochmal passieren.
