Der Deutsche Städtetag sagt: Wasser wird in manchen Regionen Deutschlands knapp, und wir müssen sorgsamer damit umgehen.
In Deutschland gab es in den letzten Jahren sehr heiße Sommer. Dabei ist in einigen Regionen das Wasser knapp geworden – zum Beispiel in Flüssen, Seen oder im Grundwasser. Der Deutsche Städtetag ist ein Verband, der die Interessen von Städten vertritt. Sein Chef Christian Schuchardt hat gesagt: "Früher galt Wasser in Deutschland vielen als unbegrenzte Ressource. Dem ist nicht mehr so."
Der Städtetag hat eine Idee: Wer in großen Mengen Wasser aus der Natur entnimmt, zum Beispiel die Industrie oder die Landwirtschaft, soll dafür eine Gebühr zahlen. Diese Gebühr soll überall in Deutschland gleich hoch sein. So entsteht ein Anreiz, Wasser zu sparen. Das gesparte Geld soll in den Schutz von Gewässern fließen, also in saubere Flüsse, Seen und ins Grundwasser.
Was kannst du tun? Du kannst im Alltag auf Wasser achten: beim Duschen, beim Zähneputzen oder beim Gießen im Garten. Auch wenn eine einzelne Person nur wenig spart – zusammen mit anderen macht es einen Unterschied. Außerdem ist es sinnvoll, sich über Wasserthemen in deiner Stadt zu informieren, zum Beispiel über lokale Projekte zum Schutz von Flüssen und Seen.
