Wegen langer Hitze und Trockenheit hat die Bundesregierung ein neues Online-System vorgestellt, das zeigen soll, wo in Deutschland das Wasser knapp wird.

Was ist passiert? Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat am 15. Juli 2026 in Berlin das System Niwis vorgestellt. Auf einer Internetseite kannst du dir anschauen, wo Flüsse gerade wenig Wasser führen, wie feucht der Boden ist und wie viel Regen gefallen ist. Solche Infos gab es bundesweit und vergleichbar bisher nicht. Grund für das neue Tool ist eine lange Hitzewelle: Seit Wochen ist es in vielen Teilen Deutschlands sehr trocken, Flüsse führen weniger Wasser, und sogar der Rhein hat Probleme für die Schifffahrt.

Wer hilft? Die Bundesanstalt für Gewässerkunde hat Niwis mitentwickelt. Ihr Präsident Dirk Schwardmann nennt es ein "Beratungstool". Auch die Städte machen mit: München hat zum Beispiel gerade Regeln fürs Wassersparen verschärft, Dresden, Leipzig und Stuttgart ebenfalls. In Baden-Württemberg arbeiten das Land und Versorger schon seit Jahren an einer Wassermangelstrategie. Politiker und Kommunen sagen: Bevölkerung, Wirtschaft und Politik müssen zusammenarbeiten und den Verbrauch senken.

Was kannst du tun? Du kannst im Alltag Wasser sparen: zum Beispiel kürzer duschen, beim Zähneputzen den Hahn zudrehen und Garten oder Balkon mit Regenwasser gießen, wenn möglich. Wenn deine Stadt Wassersparregeln hat, halte dich daran. Und informier dich auf der Niwis-Seite, wie es in deiner Region aussieht – so weißt du, wann Wassersparen besonders wichtig ist.