Im Süden des Libanon ist ein Soldat der libanesischen Armee durch eine Explosion in einem Militärfahrzeug getötet worden; Israel macht die Hisbollah dafür verantwortlich.
Was ist passiert? Im Süden des Libanon explodierte ein verdächtiges Objekt in einem Militärfahrzeug der libanesischen Armee. Ein Soldat kam dabei ums Leben. Israel sagt, dass die Hisbollah den Sprengsatz mit hoher Wahrscheinlichkeit gelegt hat. Seit einiger Zeit ist die Stimmung zwischen der Hisbollah und der Regierung in Beirut extrem angespannt. Ein Abgeordneter der Hisbollah, Ali Fajad, hat sogar gesagt, dass die Beziehungen zur Regierung völlig zerbrochen sind. Gleichzeitig sollen die israelischen Truppen sich nach und nach aus Teilen des Südens zurückziehen, und die libanesische Armee soll dort die Kontrolle übernehmen.
Wer hilft oder versucht zu vermitteln? Die libanesische Armee hat angekündigt, den Vorfall zu untersuchen. Auch die USA, die das Waffenstillstandsabkommen mit ausgehandelt haben, beobachten die Lage genau. Professor Hilal Chaschan von der Amerikanischen Universität Beirut warnt, dass die nächste Phase sehr gefährlich werden könnte. Trotzdem versuchen die Streitkräfte, in den betroffenen Gebieten wieder für Ordnung zu sorgen und Patrouillen zu verstärken. Wenn die Armee im Süden die Kontrolle übernimmt, soll das den Rückzug der israelischen Soldaten möglich machen und die Lage insgesamt entschärfen.
