Die Sommerschule in Österreich ist dieses Jahr extrem beliebt: Rund 58.600 Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet.
In den ersten beiden Ferienwochen haben sich rund 58.600 Kinder und Jugendliche für die Sommerschule angemeldet. Das sind viel mehr als im Vorjahr, als es 41.100 waren. Etwa 42.800 melden sich freiwillig an, rund 15.700 müssen teilnehmen.
Die Sommerschule gibt es seit 2020. Damals wurde sie eingeführt, damit Kinder coronabedingte Lernrückstände aufholen können. Seit 2022 können auch Schülerinnen und Schüler mit besonderen Interessen und Talenten mitmachen. Heuer gibt es erstmals einen Schwerpunkt auf Sprachförderung.
Heuer ist die Sommerschule zum ersten Mal verpflichtend für Kinder in Deutschförderklassen. Das bedeutet: Wer in einer solchen Klasse ist, muss mitmachen. So sollen alle Kinder bessere Chancen auf den Schulstart bekommen.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) sagt: "Es zeigt sich, dass die Sommerschule eine nachhaltige Bildungsinitiative ist, die Kinder und Jugendliche bestmöglich fördert. Die Anmeldezahlen bestätigen ihre Wirkung."
