Wenn es im Klassenzimmer richtig heiß wird, sollen Schulen in Österreich ab 2027 selbst entscheiden können, welche Maßnahmen sie ergreifen – zum Beispiel Sportunterricht ausfallen lassen oder Schularbeiten verschieben.

Stell dir vor: 32 Grad im Schatten, kein Ventilator, im Klassenzimmer sitzen 25 Leute – da kannst du dich kaum konzentrieren. Genau das ist letztes Jahr in vielen Schulen in Österreich passiert. Bildungsminister Christoph Wiederkehr hat deshalb zu einem Hitzeschutzgipfel ins Ministerium eingeladen. Er sagt: Die Rekordtemperaturen im Juni waren ein "Weckruf".

Die Lösung: Es soll ein Warnsystem geben, ähnlich wie bei Unwettern. Ab 30 Grad gefühlter Temperatur gilt die Warnstufe zwei. Dann können Schulen zum Beispiel den Sportunterricht ausfallen lassen oder Schularbeiten verschieben. Ab Warnstufe drei – also ab 35 Grad – dürfen Eltern ihre Kinder sogar zuhause lassen, wenn sie wollen. Außerdem kann der Unterricht früher enden oder es gibt längere Pausen.