Eine neue Statistik zeigt, dass Kindergärten und Horte in Vorarlberg, Salzburg und Tirol im Sommer viel länger zu sind als im Osten Österreichs.

In Österreich gibt es im Sommer bei der Kinderbetreuung ein deutliches Ost-West-Gefälle. Das heißt: Im Westen des Landes – also zum Beispiel in Vorarlberg, Salzburg oder Tirol – haben Kindergärten, Krippen und Horte viel länger geschlossen als im Osten. In Wien und Niederösterreich sind die Einrichtungen im Sommer nur sieben Tage zu, in der Steiermark fünf Tage und im Burgenland sogar nur einen halben Tag. Ganz anders in Vorarlberg und Salzburg: Dort sind es 15 Tage, in Tirol, Oberösterreich und Kärnten 13 Tage.

Besonders lange geschlossen bleiben die Horte – das sind Einrichtungen für Schulkinder nach dem Unterricht. In Vorarlberg haben Horte im Sommer 45 Tage zugesperrt, in Niederösterreich 21,5 Tage und in Salzburg 19 Tage. Krippen schließen im Schnitt acht Tage, Kindergärten neun Tage und Horte 14 Tage.