In Deutschland leben so viele Weißstörche wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen – rund 15.000 Brutpaare.

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat gerade eine richtig gute Nachricht verkündet: In diesem Jahr gibt es in Deutschland etwa 15.000 Storchenpaare, die brüten. Das sind mehr als fünfmal so viele wie noch in den 1980er Jahren. Damals waren es weniger als 3.000 Paare. In manchen Gegenden waren Störche sogar komplett verschwunden. Heute brüten sie wieder in allen Bundesländern.

Warum geht es den Störchen heute so gut? Ein Grund ist, dass viele Moore wieder nass gemacht wurden. Feuchte Wiesen und Moore sind super Lebensräume für Störche, weil sie dort Frösche, Insekten und Mäuse finden. Auch eine besondere Art der Grünlandbewirtschaftung, die auf den Storch zugeschnitten ist, hilft den Tieren. Zusätzlich fliegen viele Störche im Herbst nicht mehr bis nach Afrika, sondern nur noch bis Spanien. Der kürzere Flug ist weniger anstrengend und gefährlich, deshalb überleben mehr Vögel.