Das insolvente Skigebiet am Karkogel hat eine zweite Chance bekommen: Die Gläubiger haben dem Sanierungsplan zugestimmt.
Was ist passiert? Das Skigebiet am Karkogel war pleite und es lief ein Insolvenzverfahren. Dabei wurde ein Sanierungsplan vorgelegt – also ein Plan, wie das Unternehmen gerettet werden kann. Die Gläubiger haben am 22. Juli mit großer Mehrheit zugestimmt. Sie bekommen 20 Prozent ihrer offenen Rechnungen zurück, insgesamt rund 900.000 Euro. Das Geld soll innerhalb von 14 Tagen fließen.
Wer hilft mit? Der Kreditschutzverband (KSV1870) und der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) haben den Plan ausgehandelt. Auch Landwirtinnen und Landwirte sowie Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer aus der Region Abtenau machen mit. Ines Kurz vom KSV1870 sagte, dass alle Beteiligten hart dafür gearbeitet haben, das wirtschaftliche Fundament für die Zukunft zu sichern. Das Skigebiet ist nämlich wichtig für den Tourismus und für viele Sportbegeisterte in der Region.
