Der Italiener Jannik Sinner hat das Wimbledon-Finale gegen den Hamburger Alexander Zverev gewonnen und seinen Titel verteidigt.
Das Endspiel am Sonntag in London dauerte fast vier Stunden. Am Ende stand es 6:7, 7:6, 6:3 und 6:4 für Sinner. Für ihn ist es der fünfte Grand-Slam-Titel seiner Karriere, also sein fünfter Sieg bei einem der vier größten Turniere der Welt.
Für Alexander Zverev war es trotz der Niederlage ein großes Turnier: Er stand zum ersten Mal überhaupt in einem Wimbledon-Finale und kletterte in der Weltrangliste auf Platz zwei. Auf dem Weg dorthin besiegte er einige starke Gegner und zeigte vor allem in den ersten beiden Sätzen, dass er Sinner Paroli bieten kann.
Zverev wird nun weiter trainieren, um bei den nächsten großen Turnieren erneut um den Titel mitzuspielen. Schon Anfang Juni hatte er bei den French Open in Paris seinen ersten Grand-Slam-Titel geholt und damit gezeigt, dass er ganz oben mithalten kann.
Während des Matches musste Zverev wegen seiner Diabetes-Erkrankung besonders aufpassen: Er nutzte Energy-Gels und eine Injektion, um seinen Blutzucker stabil zu halten. Diabetes bedeutet, dass der Körper den Zucker im Blut nicht richtig verarbeiten kann – Spitzensportler müssen deshalb sehr genau planen.
Auf der Tribüne verfolgten unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz mit seiner Frau Charlotte sowie Prinz William und Prinzessin Kate das Spiel. Merz ging nach dem Match noch kurz in die Umkleide, um Zverev zu gratulieren.
