Mauro Schmid hat die längste Etappe der diesjährigen Tour de France gewonnen und für die Schweiz den ersten Tagessieg seit fast sechs Jahren geholt.
Stell dir vor, du fährst 206 Kilometer mit dem Rad – das ist fast so, als würdest du von Zürich nach Genf und wieder ein Stück zurück strampeln. Genau das hat Mauro Schmid am Freitag bei der Tour de France gemacht, und er hat als Erster das Ziel in Belfort erreicht. Die 13. Etappe war die längste der diesjährigen Rundfahrt und führte von Dole nach Belfort, kurz vor der deutschen Grenze.
Schmid ist 26 Jahre alt, kommt aus dem Zürcher Unterland und fährt für das australische Team Jayco AlUla. Schon im letzten Jahr war er auf einer Etappe Zweiter, jetzt hat es endlich geklappt. Im Sprint, also dem Endspurt auf den letzten Metern, schlug er den Kolumbianer Harold Tejada. Platz drei ging an den Briten Tom Pidcock, der mit dem Ergebnis im Gesamtklassement von Platz zehn auf Platz vier nach vorn rückte. Im Gesamtklassement wird gezählt, wer über alle Etappen die wenigste Zeit hat – vergleichbar mit einer Schulwertung über das ganze Jahr.
